Sounddesigner Norbert Michels(Impulslimit)
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Auszug aus einem Interview

Am Rande der Sechsseenplatte, im schönen Duisburger-Süden, wohnt der Sounddesigner Norbert Michels. Über die Erfahrung des Newcomer berichtet er in unserem Gespräch. Die Fragen stellte unser Redakteur Wiard Saathoff.

Wo steckt momentan die elektronische Musik?

Sie steckt in einer Warteschleife. Die Möglichkeit der elektronischen Musik ist noch lange nicht ausgeschöpft. Als reine angepasste Popmusik, kann ich nur sagen, das (fast) alles gleich klingt. Oder nach meinen Worten"RETRO COPY- SOUNDS".

 

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Hat man heute noch Zeit in Ruhe zu Produzieren ?

Zum Glück brauche ich mit meiner Musik kein "Geld zu verdienen". Absolut zwanglos und ohne den Druck der Musikindustrie. Dadurch kann ich frei arbeiten und muss keine Kompromisse eingehen. Meine Musik wird gemafrei und gratis angeboten.Ich verfolge keine kommerziellen Ziele. Meine Songs werden surrealistische Sprechpassagen, und gesellschaftskritische Elemente beinhalten. Auch Musikvideos stellen für mich eine gehobene Kunstform dar. Alles zur richtigen Zeit!

Welche Vorbilder haben Sie?

Im Moment fallen mir so ziemlich viele ein. Es gibt Personen, die mich sehr beeindruckt haben, weil ich von ihnen viel gelernt habe. Wie zum Beispiel: Tangerine Dream die wegen ihrer Pionierarbeit auf den Gebiet der elektronischen Musik bedeutsam waren. Klaus Schulze, als Wegbereiter der Berliner Schule. Es gab viele wichtige Vertreter der elektronischen Musik wie zum Beispiel: Kraftwerk, Jean Michel Jarre, Michael Rother (Flammende Herzen), Wolfgang Riechmann (Streetmark), Keit Emmerson, Karlheinz Stockhausen, Pink Floyd und viele mehr.

Welche Instrumente benutzen Sie?

Ich benutze allgemeine genretypische Instrumente wie Sequenzer, Vocoder, Sampler, Drumcomputer und verschiedene Synthesizer. Abgemischt wird digital und zusätzlich noch analog. Beim Vertonen meiner Videos spiele ich oft live.

Wie lange haben Sie gebraucht, um ihre Synthesizer zu beherrschen?

Ich glaube, die Frage müsste lauten: Wie lange haben meine Synthesizer gebraucht, um mich zu beherrschen!

Was haben Sie sich für die nächsten Jahre vorgenommen?

Viel zu viel!! In den nächsten Jahren werde ich Literatur von Edgar Allen Poe, H.P. Lovecraft und August Strindberg vertonen.

Wann kommen die besten Einfälle?

Die besten Einfälle werden von mir nicht "erdacht", sondern liegen in der Ruhe(Denkpause). Das Unterbewusste muss man Zeit geben, wie kurz vor dem Einschlafen. Durch Meditation kann man das kreative Potential des Unterbewussten gut für sich nutzen. Ideen für neue Songs bekomme ich auch beim Spaziergang, im Cafe und sogar auf dem Klo.